Mischgebäude in Bremen
Wohnen über dem Laden hat in Bremen Tradition.
Seit etwa 1860 wuchsen Ostertorsteinweg und Vor dem Steintor zu Geschäftsstraßen heran, ältere Giebelhäuser wichen nach und nach Wohn- und Geschäftshäusern. Heute arbeiten dort rund 300 Unternehmen in gut 250 Immobilien, und Wohnungen prägen das Quartier ebenso wie Läden und Gastronomie. Ein Café im Erdgeschoss, Wohnungen darüber: Für den Energieausweis, oft auch Energiepass genannt, ist das ein gemischt genutztes Gebäude.
Bremen ist eine Stadt der Stadtteilzentren. Neben der Innenstadt mit Sögestraße, Obernstraße und Hutfilterstraße weist das kommunale Zentrenkonzept 15 Stadtteilzentren und 18 Nahversorgungszentren aus, mit Vegesack und dem Viertel als besonderen Zentren. In der Neustadt nennt die Stadt Buntentorsteinweg, Langemarckstraße, Lahnstraße und Pappelstraße als Einkaufsstraßen.
Das Bremer Haus entstand vor allem zwischen 1850 und 1920, überwiegend mit Putzfassade und Sandstein- oder Stuckelementen. Nach 1945 wurde Backstein zu einem wichtigen Baumaterial, weil man Ziegel aus den Trümmern aufbereitete und wiederverwendete. Für Ihren Ausweis heißt das: Ohne Belege rechnen wir Wände und Fenster mit den üblichen Pauschalwerten ihrer Bauzeit, belegte Sanierungen wie neue Fenster oder ein gedämmtes Dach ersetzen diese Werte durch die tatsächlichen.
Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) braucht Ihr Haus bis 31.12.2026 zwei Ausweise, wenn das Gewerbe mehr als zehn Prozent der Nutzfläche einnimmt und sich Nutzung und Technik deutlich vom Wohnen unterscheiden; wir erstellen beide im Paket für 899 €. Ab 01.01.2027 gibt es einen einzigen Bedarfsausweis mit Zonen nach DIN/TS 18599. Überwiegt das Wohnen, zeigt er die Skala A+ bis H, überwiegt das Gewerbe, die Skala A bis G.
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