Mischgebäude in Kassel
Altbau im Westen. Neuaufbau in der Mitte.
Wohn- und Geschäftshäuser zeigen sich in Kassel am deutlichsten in der Innenstadt und im Vorderen Westen. Die Friedrich-Ebert-Straße, früher Hohenzollernstraße, wurde 1871 als Hauptgeschäftsstraße des Westens angelegt. Dort und am Bebelplatz nennt die Stadt Märkte, Läden und Dienstleister, dazu zahlreiche Gastronomiebetriebe in Ensembles aus Gründerzeit und Jahrhundertwende.
Die Innenstadt sieht ganz anders aus. Der Luftangriff vom 22. Oktober 1943 zerstörte laut Stadt rund 80 Prozent der Gebäude, in der Fachwerk-Altstadt sogar 97 Prozent der Häuser. Wiederaufgebaut wurde modern statt historisch: die Treppenstraße 1953, Fußgängerzonen ab 1961, dazu unter anderem Skelettbauten mit Werksteinfassaden.
Fachwerk ist deshalb vor allem in alten Ortskernen geblieben, etwa in Kirchditmold, Bettenhausen und Wahlershausen. In Kirchditmold bündeln Teichstraße und Zentgrafenstraße Geschäfte, Dienstleistungen, Cafés und Gaststätten. Der Wehlheider Platz ist ein Stadtteilzentrum mit Wochenmarkt, an der Wilhelmshöher Allee nennt die Stadt inhabergeführte Geschäfte und Fachgeschäfte.
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