Mischgebäude in Nürnberg
Altstadt, Weststadt, Südstadt: jedes Haus anders.
Wohn- und Geschäftshäuser stehen in Nürnberg unter anderem in der Altstadt, in Gostenhof und der östlichen Weststadt sowie in Teilen der Südstadt. Für die Weststadt beschreibt die Stadt dichte Wohnquartiere und entlang der Fürther Straße einen verdichteten Abschnitt mit Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen. Nicht jedes Haus in diesen Lagen hat Gewerbe, deshalb klären wir in der kostenlosen Vorprüfung, ob und wie viel Fläche Ihres Hauses gewerblich genutzt wird.
Die Altstadt wurde 1945 zu rund 95 Prozent zerstört und weitgehend auf den alten Straßenzügen und Grundrissen wieder aufgebaut, teils auf vergrößerten Grundstücken. Ein Altstadthaus mit historischem Straßenbild kann deshalb ein Bau des Wiederaufbaus sein. Für Ihren Ausweis zählt, wie Wand, Fenster und Dach wirklich gebaut sind, nicht das Bild der Straße.
In Gostenhof stammt der Altbau größtenteils aus der Zeit vor 1918, an der Fürther Straße steht Blockrand der späten Gründerzeit. Daneben nennt die Stadt für die Weststadt Bauten der 1930er Jahre und Neubauten der 1950er bis 1970er Jahre, an der Gugelstraße in der Südstadt dokumentiert eine Lokalhistorie eine geschlossene Zeile fünfgeschossiger Mietshäuser von etwa 1895 bis 1910. Belegt sind in Nürnberg Fassaden aus Sandstein, Sichtziegel sowie Ziegel- oder Putzfassaden mit Sandsteinsockel und Sandsteingliederung.
Bis 31.12.2026 bekommt ein solches Haus bei nennenswertem Gewerbeteil zwei Ausweise, einen für die Wohnungen und einen für den Gewerbeteil, bei uns beide zusammen für 899 €. Ab 1. Januar 2027 gilt nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ein einziger Bedarfsausweis, in dem wir Wohnungen und Gewerbe als Zonen nach DIN/TS 18599 rechnen. Die Skala richtet sich dann nach der überwiegenden Nutzung: überwiegend Wohnen A+ bis H, überwiegend Gewerbe A bis G.
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