Mischgebäude in Oberhausen
Drei Zentren. Viele Baujahre.
Oberhausen hat nicht eine Innenstadt, sondern drei: Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld. Die Stadt beschreibt ihre Zentren ausdrücklich als Orte für Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und Wohnen. Genau dort steht das typische gemischt genutzte Gebäude: Laden, Praxis oder Gaststätte im Erdgeschoss, Wohnungen darüber.
Alt-Oberhausen wuchs ab Mitte des 19. Jahrhunderts ohne alten Dorfkern zwischen Bahnhof, Rathaus und Altmarkt, auf einem schachbrettartigen Raster aus Straßen und Blöcken. Am Altmarkt ist ein Wohn- und Geschäftshaus von 1874 belegt, am Friedensplatz eine Wohn- und Geschäftshauszeile der 1920er Jahre in Backsteinsichtmauerwerk. Backstein, teils gelb und mit Naturstein kombiniert, prägt die belegten Beispiele der Stadt.
Im Krieg wurden 31 Prozent der Wohnbebauung zerstört und weitere 35 Prozent stark beschädigt. Beim Wiederaufbau blieb das alte Straßennetz grundsätzlich erhalten. Die Stadtarchiv-Materialien beschreiben für die Nachkriegszeit eine funktionale Verdichtung der Innenstadt und größere Einzelhandelsflächen.
Für Ihren Energiepass heißt das: Wir rechnen jedes Haus aus seinen eigenen Bauteilen, belegt durch Hausakte und Fotos, nicht nach Baujahr oder Nachbarhaus. Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) erstellen wir bis 31.12.2026 zwei Ausweise, einen für die Wohnungen und einen für den Gewerbeteil, im Paket für 899 €. Ab 01.01.2027 gibt es einen Bedarfsausweis für das ganze Haus in Zonen nach DIN/TS 18599; einen Verbrauchsausweis lässt das Gesetz dann nur noch für reine Wohngebäude zu, und wir erstellen ohnehin ausschließlich Bedarfsausweise.
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