Mischgebäude in Kiel
Gemischt genutzt. Straße für Straße.
Kiel hat keine durchgehend erhaltene historische Innenstadt. Die Stadt beziffert die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auf 75 Prozent, die Holstenstraße lag 1945 zu 90 Prozent in Trümmern. Ein Wohn- und Geschäftshaus in Kiel kann deshalb ein erhaltener Altbau sein oder ein Bau der Nachkriegszeit, und diese Bauzeit entscheidet viel für Ihren Ausweis.
Am klarsten zeigt sich der Altbau in der Dänischen Straße zwischen Klosterplatz und Burgstraße: eine geschlossene Reihe meist viergeschossiger Backsteinhäuser mit historisierenden Putzfassaden und Ladenzonen, gebaut von 1866 bis ins frühe 20. Jahrhundert. In Gaarden beschreibt die Stadt das Energiequartier zwischen Werftstraße, Kaiserstraße und Karlstal mit Geschäftszentrum und zahlreichen gründerzeitlichen Gebäuden. Ein erheblicher Teil des zentralen Gaarden ist zugleich schlichter Nachkriegsneubau, typischerweise aus Backstein.
Für den Wiederaufbau der Innenstadt nennt die Stadt das Howe-Haus: Grundsteinlegung 1949, Backstein, Staffelgeschoss und Flachdach, ein Vorgriff auf die spätere Innenstadtarchitektur. Die Holstenstraße wurde 1953 Fußgängerzone, und das Einzelhandelskonzept führt das Innenstadtzentrum als höchsten zentralen Versorgungsbereich. Nicht jedes Haus in diesen Lagen hat Wohnungen über dem Laden, das prüfen wir für Ihr Gebäude.
Dazu kommen die Stadtteilzentren, die das Kieler Einzelhandelskonzept nennt: Friedrichsort/Pries, Gaarden-Ost, Mettenhof, Wellingdorf und Wik mit der Holtenauer Straße, die Kiel-Marketing als Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Arbeit und Wohnen beschreibt. Für Ihren Energiepass zählt nicht die Lage, sondern wie jede Etage genutzt und beheizt wird. Genau das klären wir in der kostenlosen Vorprüfung.
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