Mischgebäude in Hannover
Hannover wohnt über dem Laden.
Hannovers Wohn- und Geschäftshäuser stehen vor allem in den dicht bebauten inneren Stadtteilen: Linden und Limmer, Nordstadt, List, Oststadt und Ricklingen. An der Limmerstraße reiht sich in drei- bis viergeschossiger Blockrandbebauung ein Laden an den nächsten, am Engelbosteler Damm trifft dichte Geschäftsnutzung auf viele Wohnungen in den angrenzenden Häusern. Die Innenstadt sieht anders aus: Sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und danach grundlegend neu geordnet.
Nach 88 Luftangriffen waren über 90 Prozent der Gebäude in der Innenstadt und mehr als die Hälfte der Stadt zerstört. Ab 1949 plante Rudolf Hillebrecht den Wiederaufbau mit neuer Verkehrsführung, 1961 galt er als weitgehend abgeschlossen; für diese Nachkriegsmoderne nennt die Stadt gelben Backstein, Beton und hellen Werkstein als Materialien. Älteren Bestand belegen Denkmalatlas und Stadt etwa an der Posthornstraße in Linden-Süd, am Lister Platz und in einem Block in Limmer, in dem rund zwei Drittel der Häuser aus der Gründerzeit stammen.
Für Ihren Energieausweis heißt das: Ein Gründerzeit-Mietshaus mit gestalteter Straßenfassade und ausgebautem Satteldach rechnet sich anders als ein Wiederaufbauhaus aus Beton und Backstein. In Limmer beschreibt das städtische Quartierskonzept zudem Seitenflügel, Hinterhäuser und Hofgebäude. Wir klären mit Ihnen vorab, welche Teile beheizt sind und zum Gebäude gehören, damit jeder Quadratmeter in der richtigen Zone landet.
Wechselt an der Lister Meile, am Lindener Markt oder an der Deisterstraße der Mieter im Laden, verlangt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) für die Neuvermietung einen gültigen Energieausweis, spätestens bei der Besichtigung. Ab 01.01.2027 gilt das auch, wenn Sie einen Miet- oder Pachtvertrag nur verlängern. Ein Ausweis gilt zehn Jahre, so sind Sie für mehrere Mieterwechsel gerüstet.
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