Mischgebäude in Rostock
Gemischt genutzt ist in Rostock Alltag.
In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt beschreibt die Stadt selbst, was dort üblich ist: gründerzeitliche Wohn- und Geschäftshäuser mit Gewerbe im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. An der Doberaner Straße, der Wismarschen Straße, der Parkstraße, der Arnold-Bernhard-Straße, Am Vögenteich und in Teilen der Ulmenstraße überwiegt diese Mischnutzung. Die meisten Häuser stehen in drei- bis viergeschossigem Blockrand und wurden vor 1914 gebaut, Gewerbe gab es auch in den Innenhöfen.
In der Innenstadt ist die Kröpeliner Straße die Hauptgeschäftslage, die Lange Straße mischt Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen. Nach den Luftangriffen vom 23. bis 27. April 1942 blieben an der Langen Straße von 90 Wohn- und Geschäftshäusern nur sechs erhalten; in den 1950er-Jahren entstanden dort fünf- bis zehngeschossige Putz- und Backsteinbauten mit Klinker. Daneben stehen erhaltene Giebelhäuser auf schmalen Grundstücken und die verputzten Typenbauten von 1951/52 in der östlichen Altstadt.
In Warnemünde ist das Angebot kleinteilig: Am Strom, in der Kirchenstraße, am Kirchenplatz und in der Mühlenstraße liegt der Einzelhandel. In der Heinrich-Heine-Straße, Anastasiastraße, Friedrich-Franz-Straße und Alexandrinenstraße finden sich vor allem Dienstleistungen und Gastronomie.
Für Ihren Energiepass heißt das: Jede Bauzeit bringt andere Wände und Fenster mit, und ein Laden mit Schaufenstern rechnet sich anders als die Wohnungen darüber. Bis 31.12.2026 bekommt ein gemischt genutztes Gebäude mit nennenswertem Gewerbeteil zwei Ausweise, die wir als Paket für 899 € erstellen. Ab 01.01.2027 verlangt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) einen Bedarfsausweis für das ganze Haus, in Zonen nach DIN/TS 18599 gerechnet.
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